Solidarische Grüße vom Verein zur Förderung linker Diskurse und Politik

Liebe KollegInnen,

Wir übermitteln Euch, den gegen die neoliberalen Hochschulreform rebellierenden Studenten und Studentinnen solidarische Grüße.

Die Krise der Universitäten kommt nicht von Ungefähr. Sie ist das Resultat einer Politik, die Bildung, Ausbildung und Wissenschaft ausschließlich an den Interessen des Kapitals ausrichtet. Diese Politik ist gescheitert. Einen Ausweg aus der Sackgasse zu finden, verlangt, mit dieser Politik zu brechen.

Schluss mit dem Sparen aufkosten der ArbeiterInnen, Angestellten, der PensionistInnen ebenso wie der prekär Beschäftigten, der Jungen und der Alter, der Männer und Frauen.

Schluss mit der Umverteilung der Lebenschancen von den sozial Benachteiligten zum Kapital. Schluss mit der Zerstörung unserer Zukunft.

Freier Zugang zu Universitäten, deren materielle und finanzielle Ausstattung ein sinnvolles und kritisches Studieren ermöglichen.

Schluss mit der Diskriminierung von Studierenden aufgrund ihrer sozialen Herkunft, ihres Geschlechts oder ihres Geburtsorts.

Studiengebühren – Nie wieder!

Wie die hunderten Millionen Euro zeigen, die die Regierung zur Sanierung der Banken flüssig gemacht hat, fehlt es nicht am Geld, sondern am politischen Willen, sozial gerechte Lösungen zu finden.

Unsere Solidarität gilt allen Kolleginnen und Kollegen an den Universitäten, die heute nicht nur ein Vorbild für andere gesellschaftliche Kräfte, wie etwa die Gewerkschaften, darstellen, sondern durch ihre kreativen und solidarischen Aktionen ein Stück weit jene Universitäten vor weg nehmen, für die es sich kämpfen lohnt!

Eine andere Universität, eine andere Welt ist möglich!

Univ. Prof. Dr. Peter Fleißner
Vorsitzender von transform.at
Verein zur Förderung linker Diskurse und Politik