HörerInnenversammlung StudentInnenvertretung der Studienrichtung Ur- und Frühgeschichte

Liebe MitstudentInnen, liebes Presse-Team!

Gestern, Do. den 29.10, berufte die StudentInnenvertretung der Studienrichtung Ur- und Frühgeschichte eine Hörerversammlung ein, um den Anliegen der Studierenden ein Ohr zu schenken.

Diese Versammlung sollte allen StudentInnen der Ur- und Frühgeschichte die Möglichkeit bieten:

– Sich zu informieren,

– Sich auszutauschen,

– Verbesserungsvorschläge des Studienplans, sowie der gesamten Organisation des Instituts zu sammeln,

– Ein unseren Ansprüchen gerechtwerdendes, durchführbares Konzept zu erstellen,

– Weitere Vorgehensweisen zu diskutieren.

Zur Versammlung kamen nicht nur StudentInnen der Ur- und Frühgeschichte, sondern auch StudentInnenvertretungen aus anderen archäologischen Disziplinen, wie der Klassischen Archäologie und Keltologie, sowie einige Lehrende des Instituts.

Wir, die StudentInnen, die an der HörerInnenversammlung teilnahmen, solidarisieren uns mit der Bewegung, die im Audimax begann! Darum möchten wir auch auf der „unsereuni“-homepage die besprochenen Punkte auflisten, die sich im Laufe unserer Diskussion zu folgenden Forderungen an die Uni Wien entwickelt haben:

*1. Verlängerung der Abschlussfrist für Dipolmstudenten/innen!*

Für berufstätige Studierende, StudentInnen mit familiären Verpflichtungen oder sonstigen Gründen für eine Verzögerung (Krankheiten) ist diese Frist nicht einhaltbar! Wir fordern eine Verlängerung!

*2. Mehr Platz für Studierende!*

Unsere Studienrichtung hat jährlich steigende Studierendenzahlen, was wir sehr begrüßen! In unserem kleinen Institut ist das Raumkonzept jedoch mehr als mangelhaft. Somit kommt es zu überfüllten Hörsälen. Wir fordern eine sinnhafte Aufteilung der Räumlichkeiten des Hauses! Zudem fordern wir einen Aufenthaltsraum!

*3. Mehr Mitsprache für die StudenInnen!*

Wir wollen mehr in die Entscheidungen des Instituts miteinbezogen und darüber informiert werden! Unsere StudentInnen wünschen eine stärkere Zusammenarbeit mit Lehrenden, ProfessorInnen und der Verwaltung.

*4. Eine barrierefreie Uni!*

Das Institut der Ur- und Frühgeschichte erfüllt nicht die Anforderungen des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes. Wir fordern einen öffentlich zugänglichen Lift und dessen genügende Ausschilderung, sowie für RollstuhlfahrerInnengerechter Zugang zum und aus dem Lift! Unsere Senior-, sowie körperlich eingeschränkten StudentInnen erfordern diese Maßnahmen!

*5. Mehr Information an die StudentInnen!*

Zur Entwicklung des Phd-Studiums, Überlegungen zu Zugangsbeschränkungen, längerfristige Garantie zum Masterzugang für BachelorstudentInnen, Berufsfeld für Bachelors,…etc.

*6. Mehr Selbstbestimmung bei Erweiterungscurriculae!*

Die Abschaffung der freien Wahlfächer behindert unsere StudentInnen sich in ihrem Studium zu spezialisieren. Die vorgegebenen Erweiterungscurriculae sind nicht ausreichend und haben nur wenig Bezug zur Archäologie und deren Nachbarwissenschaften (Naturwissenschaften und andere)! Wir fordern eine eigenständige Auswahl der Fächer!

*7. Abschaffung der 6.Jahresregelung für Lehrende!*

Wir solidarisieren uns mit den Lehrenden und fordern eine Änderung! Das Engagement der Studierenden (z.B.: Tutorium) darf nicht durch befristete Dienstverhältnisse gebremst werden.

Die meisten genannten Forderungen decken sich mit bereits gestellten auf der unsereuni-homepage. Wir möchten dennoch gerne auf der homepage unsere Solidarität verkünden und vielleicht unsere speziellen Forderungen posten.

Endlich erheben auch StudentenInnen der Ur- und Frühgeschichte ihre Stimmen!

Beenden wir die „Dark Ages“ of University!

Die StudentenInnen der Ur- und Frühgeschichte

Franz-Klein-Gasse 1

1190 Wien

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