Solidarisierung AK-Rat des Gewerkschaftlichen Linksblocks Steiermark

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Namens des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB) Steiermark drücke ich auf diesem Wege unsere Unterstützung für Eure erfindungsreichen und massenwirksamen Aktionen aus.

Es ist schade, dass die Arbeiterschaft in unserem Land noch nicht den Mut gefunden hat, mit einer derartigen Konsequenz wie Ihr für ihre Anliegen einzutreten.

Bildung für alle und ohne Schranken durch das Kapital: Das ist eine wichtige Forderung der Arbeiterbewegung. Eure Gegner, das sind genau jene Kräfte, die uns Arbeiter in die Kurzarbeit, in den Lohnverzicht und in die Arbeitslosigkeit treiben wollen.

Deshalb ist es gut, dass der ÖGB sich mit Euren Forderungen solidarisiert hat.

Unsere Gewerkschaft steht derzeit in sehr schwierigen Kollektivvertragsverhandlungen. Die Unternehmerseite will dabei unter dem Titel Flexibilisierung eine deutliche Ausweitung der Arbeitszeit erzwingen. Wie die EU und die Regierung mit der Umsetzung des Bologna-Prozesses die Studienbedingungen an den Unis verschlechtert hat, gibt es für die arbeitenden Menschen einen Lissabon-Prozess der EU, der genau das vorsieht, was die Unternehmer jetzt bei uns vorhaben. Die Gewerkschaft hat angekündigt, diesen Vorstoß der Unternehmerseite nicht hinzunehmen. Deshalb werden in den nächsten Tagen in der Metallindustrie Betriebsversammlungen durchgeführt.

Ich hoffe darauf, dass Eure Bewegung erfolgreich ist, und verbleibe mit gewerkschaftlichen Grüßen.

Peter Scherz

AK-Rat Steiermark
Arbeiterbetriebsrat bei Magna Steyr Graz

9 Gedanken zu „Solidarisierung AK-Rat des Gewerkschaftlichen Linksblocks Steiermark

  1. Probierts doch einfach mal mit etwas Arbeit, damit ihr ewig gestrigen linken Dauerstudenten mal etwas vom richtigen Leben mitbekommt, und nicht nur den Papis, Mamis oder dem Staat, also – (für euch -) uns, auf der Tasche liegt.

    !!!!!!!!!!Studiengebühren nach oben, auf ca. 4000 Euro / Monat!!!!!!!!!!!!!!!

  2. Entschuldigung für den Sarkasmus aber… dann hoffe ich für dich das du einen 4000 €/M Nebenjob findest falls du das Bedürfniss verspürst ein Studium zu beginnen…

    und eine kleine nebeninformation am Rande, in letzter Zeit dürften dir wohl eher die Banken auf der Tasche gelegen sein 😉

    lg minze

  3. Ewig gestrig ist eher der Glaube an den freien Markt und die Suche des Sinn des Lebens im kapitalistischen Ausbeuterprozess. Bildung ist die Grundlage der Demokratie deswegen werden Sozial- und Geisteswissenschaften auch finanziell ausgehungert und Fachhochschulen sprießen aus dem Boden.

  4. @ Arbeiter:

    „Probiert es mal mit etwas Arbeit“?
    Ich bin bemüht, deine Meinung und deine offensichtliche Aufgebrachtheit zu respektieren, wie ich es bei jeder Wortmeldung zu jedem Thema versuche, aber…. Du musst bedenken, dass BEI WEITEM nicht jeder Studierende auf Kosten seiner Eltern bzw. der SteuerzahlerInnen studiert. Es gibt unzählige Leute, die studieren und daneben bis zu 35 Stunden arbeiten, um sich ein 10m² kleines Zimmer in einem Wohnheim oder einer WG leisten zu können, da ihre Eltern sie entweder nicht unterstützen können oder wollen und ihnen die staatliche Beihilfe gestrichen wurde, weil sie durch die derzeitigen unmöglichen Studienbedingungen GAR KEINE CHANCE hatten, die vorgeschriebenen Fristen für den Weitererhalt der Beihilfe einzuhalten.

    Und weißt du was? Dieses Beispiel ist ganz und gar nicht weit hergeholt, denn auf mich trifft es haargenau zu, so wie auf viele andere tausend Studierenden allein in Wien. Also erzähl uns hier bitte nichts von Arbeit, du ignoranter ARSCH!!!!

    Das musste raus, entschuldigung. Kannst du nach dem, was ich grad geschrieben habe, hoffentlich verstehen.

  5. @ Arbeiter: na dann viel Spaß, zahl du dem Staat doch 4000€ / Monat (Achtung: ich zitiere hier dich?!) und dann reden wir weiter….du wärst sicher auch froh soviel / Monat zahlen zu müssen…sry. aber: WACH AUF?!?!?!

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