Solidaritätserklärung der Demokratischen Gewerkschaft der PädagogInnen in Ungarn

Wir, Mitglieder des Hauptvorstandes der Demokratischen Gewerkschaft der PädagogInnen (PDSZ) in Ungarn möchten hiermit ihre Solidarität mit den protestierenden StudentInnen ausdrücken. Die PDSZ ist die zweitgrösste Pädagogengewerkschaft in Ungarn.

Die Überprüfung des Bologna-Systems und die Veröffentlichung der schädlichen Wirkungen des neoliberalischen wirtschaftlichen Wertsystems auf die Finanzierung des Bildungswesens ist nicht nur in Österreich, sondern auch in Ungarn sehr aktuell und notwendig.

Für uns, LehererInnen ist Chanchengleicheit, die Ihr auch vertretet, eine der wichtigsten Prinzipien. Wir wünschen Euch in diesen Kampf durchgreifende und internationale Erfolge!

Budapest-Pécs-Eger-Kecskemét-Debrecen-Szekszárd 2009. október 31.

Ildikó Adler

Rózsa Lászlóné

Erzsébet Nagy

Iván Benedek

Erzsébet Nagy

Ernő Rácz

László Mendrey

Tamás Abai

Zsuzsanna Fenyvesi-Farkas

Anna Komjáthy

Ilona Atanaszov

Ein Gedanke zu „Solidaritätserklärung der Demokratischen Gewerkschaft der PädagogInnen in Ungarn

  1. Liebe Studierende der Universität Wien!

    Als ehemaliger StuPa-Präsident der Universität Kassel in der Streikzeit 98/99 möchte ich Euch viel Erfolg für Euren Kampf um ein ausgewogenes und mitbestimmtes Studium wünschen! Wir hatten damals noch die Möglichkeit über den eigenen Horizont zu blicken, da unser Studium genug Spielraum für unsere Neigungen und Interessen hergab. Dennoch war dies auch die Zeit, in der die Regierungen beschlossen, nur noch „Gestopfte“ an die Universitäten zu lassen.. Seit Bologna scheint es nun vorbei zu sein mit der Freiheit bei der Wahl der Lehrinhalte, mit der Kreativität und Eigenverantwortung in der Händen der Studierenden.
    Lasst Euch diese Freiheit um keinen Preis nehmen und kämpft für Eure Bildung!
    Im Kampf gegen Bildungsinflation und alle geplanten Verdichtungsversuche der Studienzeit, bei strikt vorgeschriebenen Studieninhalten, wünsche ich Euch das nötige Gehör bei denjenigen zu finden, die für diese unangebrachte Gleichschaltung der Bildung die Verantwortung tragen!

    Mit solidarischen Grüßen,

    Dr. H. Schönekeß

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