Die Gsiberger solidarisieren sich

Gsiberger solidarisieren sich mit den Audimax-BesetzerInnen!

Seit Jahren stellen wir eine Verschulung an den Universitäten und verstärkt eine solche an den Fachhochschulen fest. Damit wird der Freiraum an Bildung sukzessive eingeengt. Offensichtlich bezwecken unsere BildungspolitikerInnen mit ihrer Ignoranz und Inkompetenz die Schaffung eines Heeres von Duckmäusern.

Andererseits ist eine Weiterentwicklung im Bildungsbereich dringend notwendig. Die Voraussetzung dafür sind geistige und infrastrukturelle Freiräume, welche ein Studium in Selbstbestimmung und Selbstorganisation garantieren. Offene Bildungssysteme, die auf die Zukunft gerichtet sind und experimentelles Handeln ermöglichen, sind umgehend zu implementieren. Dies bedeutet nicht nur die Entrümpelung der Curricula/Lehrinhalte, sondern auch eine Demokratisierung der Universitäten. Die Forderung der gleichen Teilhabe aller Betroffenen an der Organisation der Universitäten ist selbstredend und State of the Art. Damit verbunden fordern wir eine radikale Transparenz, um Entscheidungen nachvollziehbar und beeinspruchbar zu machen.

Die finanzielle Aushungerung der Universitäten muss unverzüglich gestoppt und notwendige Mittel für den Ausbau und Ausstattung der Unis, sowie zusätzlichem Personal zur Verfügung gestellt werden. Die Abschaffung der noch bestehenden finanziellen Barrieren für die Studierenden ermöglichen reale gleiche Zugangsbedingungen.

Die Gsiberger solidarisieren sich uneingeschränkt mit dem zivilgesellschaftlichen Engagement der Audimax-BesetzerInnen, sowie mit den Engagierten aller Universitäten in Österreich.

mit freundlichen Grüßen:
Bernhard Amann