Solidarität von der Kultur- und Wissenschaftsinitiative "Der Duft des Doppelpunktes"

Liebe Besetzerinnen und Besetzer, liebe Studierende!

Wenn Finanzminister und Vizekanzler Josef Pröll rügt: Er halte nichts von „Aktionismus und Blockade“ und Bundeskanzler Faymann neue Zugangsbeschränkungen erwägt, so zeigen sie damit klar ihr Verständnis von gesellschaftlicher Entwicklung und zelebrieren das Prinzip „teile und herrsche“.

Eine Bildungspolitik, für die Forderungen wie beispielsweise die nach Demokratisierung der Universitäten, Umsetzung des Behindertengleichstellungsgesetz an den Unis und 50% Frauenquote im Bereich des universitären Personals keine Selbstverständlichkeit sind, ist zutiefst krank und benötigt zur Einleitung des Heilungsprozesses unter anderem eine Erhöhung der Aktionismus-Dosis.

Und da hilft nur: weiter protestieren!

Wir wünsche Euch viel Erfolg und Durchhaltevermögen.

Georg Schober und Petra Öllinger

Kultur- und Wissenschaftsinitiative „Der Duft des Doppelpunktes“