Initiative Aspangbahnhof solidarisiert sich !!!!

Diese Nachricht ereilte uns am 7.11:

Liebe Audimax-Besetzenden,

wir sind eine kleine Initiative die jährlich die Gedenkkundgebung am 9. November für die Opfer des Nationalsozialismus beim ehemaligen Aspangbahnhof im 3. Wiener Gemeindebezirk organisiert.
Wir finden es großartig, dass Ihr den Jahrestag der Geschehnisse vom 9. November 1938, die Progromnacht, zum Anlass nimmt, am Montag auch einen Gedenktag im Audimax zu veranstalten.
Nicht nur deswegen sind wir stolz auf Euch, und möchten Euch unsere Solidarität übermitteln.

Macht weiter so, und behaltet vor allem Eure selbstorganisierten, unabhängigen Strukturen bei. Bleibt wachsam gegenüber jedem Hierarchisierungsversuch, Stellvertreterpolitik, autoritären Strukturen, Rädelsführern und Politkadern- bzw. funktionären. Auch Mehrheitsentscheidungen sind nicht das Gelbe vom Ei, denn auch da bleibt jemand auf der Strecke, nämlich die Minderheit.
Seit kritisch, stellt alles in Frage und zur Diskussion und lasst Euch vorallem nicht unterkriegen.

Solidarische Grüße,
Initiative Aspangbahnhof

8 Gedanken zu „Initiative Aspangbahnhof solidarisiert sich !!!!

  1. langsam wirds laecherlich.. konzentrierts euch auf Bildung !!! sonst is bald schluss mit lustig und der staatsgewalt wird des kasperltheater zu bunt.,.. es hat gut begonnen, doch langsam gibt es zuviele Ziele,…. ein paar zuviel, um das Eine zu erreichen…

  2. Falsch gedacht _anonymous_
    Lächerlich ist höchstens deine beschränkte Sichtweise. Gegen Faschismus und Rechtsextremismus aufzutreten ist immens wichtig. Gerade jetzt in Zeiten wie diesen ganz besonders. Und zuviele Ziele kanns gar nicht geben. Und eines der vielen Ziele erreicht man besser dadurch, dass man sich mehrere steckt, und am besten alles fordert, sich nicht begrenzen läßt. Nicht von der hohen Politik und nicht von den kleinen Möchtegernstrategen, die glauben, um etwas zu erreichen, muss man sich einschränken…

  3. als ginge es hier allein um studiengebühren. das wird zwar oft erwähnt, doch im kern dieser bewegung geht es um unabhängigkeit und selbstbestimmtheit – in jedem bereich des lebens. die bildung ist nun mal die letzte festung gegen dummheit und ausgrenzung, aber ohne eine neue art von gesellschaft, die anfängt, sich selbst erst einmal zu mögen, um dann auch andere tolerieren zu können, brauchen wir für gar nix mehr zu kämpfen. ist das so schwer zu verstehen? oder zu unbequem? wir sind hier nicht in legoland!

  4. hi: ich möchte dir, sebastian, von herzen beipflichten und füge hinzu, dass es freiheit – und die ist für bildung und kunst auf allen ebenen unbedingt vonnöten – ohne eigenverantwortlichkeit einfach nicht gibt. meine erfahrung. ich stimme mit dir voll überein, dass es mit der wertschätzung und liebe meiner selbst beginnt. and that’s a life time’s job, as we know! aber jede große reise beginnt mit dem ersten schritt … und ihr habt bereits mehrere schritte zurückgelegt.

    das programm von morgen nehme ich als äußerst stimmig wahr. aus der heutigen sicht klar stellung zu den pogromen am 9. november zu nehmen um zu zeigen, dass wir aus der geschichte gelernt haben und heute ANDERS, nämlich mit mehr achtung und freundlichkeit miteinander umgehen, ist wohl das mindeste, was wir tun können.

    wenn es mir möglich ist, komme ich am vormittag ins audimax.

    weiterhin viel kraft und klarheit,

    eure

    anita calzadilla, die nicht müde wird, in egal welcher situation die unibesetzung zu thematisieren und den forderungskatalog im gesamtgesellschaftlichen und historischen kontext als absolut berechtigt darzustellen und die notwendigkeit seiner möglichst umgehenden erfüllung klar und verständlich zu begründen.

  5. na weit werdets so net bringen.. aber des is a andre geschichte…. faschismus und kommunismus alias neuer Sozialismus liegen eng beinander, doch dies wird im Plenum und auch allgemein in div., DIskussionen gern verwaschen. 😉

  6. Sehr geehrte Studierende,

    als Sympathiesant verbesserter Bildungs- und Studienbedingungen in Österreich fühle mich mit Ihren geäußerten Forderungen sehr verbunden. Insbesondere mit den Protest-Aktivitäten im Auditorium Maximus der Uni Wien, da die Universität Wien die Alma Mater meiner Studienzeit war und auch heute noch ist.

    Daher will ich Ihnen gerne (m)einen Strategievorschlag für eine weitere Vorgehensweise mit dem WissMinium unterbreiten:

    WissMin Johannes Hahn ist nach Brüssel geflüchtet. –

    Daher sofortiges Unterbrechen (aber nicht Abbrechen) der AudiMax-Besetzungen bis zum Tag der Angelobung der/s neuer WissMini/in. – Gleichzeitig ankündigen, am Tag nach der Angelobung der/s neuer WissMini/in die derzeitigen Protestaktivitäten wieder voll – vielleicht sogar verstärkt – aufzunehmen!

    Diese Vorgehensweise würde sofort den Druck (von den Studierenden) nehmen ohne den Druck auf die Politik/er zu mindern – im Gegenteil sogar für den Tag nach der Angelobung zu verstärken.
    Beide Seiten hätten in einer „Schonzeit“ die Möglichkeit neue Denkperspektiven zu entwickeln. Eventuell gäbe bis dahin von der Politik vernünftige Zusagen, sodass eine neuerliche Aufnahme der Protestaktionen und Demonstraionen gar nicht mehr nötig wären.
    Die Zusagen müssten dann von der/m neuen neuer WissMini/in kommen, nicht vom alten, der nach Brüssel flüchtet.

    Ich hoffe Sie können damit etwas anfangen und wünsche Ihnen viel Erfolg für die weiteren Aktivitäten!

    Liebe Grüße
    Franz ANGSTER 720 36 08

    Mit freundlichen Grüßen
    Mag. Franz ANGSTER (01) 720 36 08

  7. @_anonymous_:
    na wenn dus sagst, du hast ja die Weisheit offensichtlich mit dem Löffel gefressen.
    Wir sollten dich zum Führer der Bewegung wählen, dann wären wir alle Sorgen los, stimmts?
    Ein Unterschied zwischen Faschismus und Kommunismus ist zum Beispiel, dass die faschistischen Greuel hier stattgefunden haben, der Kommunismus woanders 😉
    Und so ein Gedenktag ist immens wichtig: Niemals Vergessen!
    Deine Ignoranz zeigt in was für einem Zustand wir in diesem Land sind. Kein Wunder dass rechtsrechte Parteien zusammen auf knapp 29 Prozent gekommen sind bei den letzten Nationalratswahlen. Und Gefahr von autoritären Kommunisten gibt es in diesem Land wohl keine. Aber das ist dir scheinbar auch egal. Deswegen: Nichts spricht für dich, alles gegen dich!
    Nie wieder Faschismus!

    PS: Was bitte ist „neuer Sozialismus“, und was hat der mit Faschismus zu tun?

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