AK Kärnten solidarisiert sich

AK unterstützt Forderungen protestierender Studenten und verlangt eine Bildungsreform

(AK/100) – Die AK Kärnten unterstützt die Forderungen der Studierenden und ihrer Vertretung für eine Verbesserung der Studienbedingungen und den Abbau bzw. die Verhinderung von Zugangsbeschränkungen an den Universitäten. „Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Studierende und Absolventen“, erklärt sich AK-Präsident Günther Goach mit den Studenten solidarisch.

Die neueste OECD-Studie „Bildung auf einen Blick“ bestätigt die Forderung der Arbeiterkammer nach einer umfangreichen Bildungsreform. Während im OECD-Schnitt rund 39 Prozent der Jungen ein Hochschulstudium abschließen, sind es in Österreich nur 22,1 Prozent eines Altersjahrganges. Auch bei der Studienanfängerquote befindet sich Österreich mit 42 Prozent weit unter dem OECD-Schnitt von 56 Prozent.

„Eine Reform des Bildungswesens ist daher dringend notwendig, um gleiche Chancen für alle zu schaffen“, betont AK-Präsident Goach und fordert:

  • Im Zuge einer Reform müssen endlich die Studienbedingungen verbessert werden, damit ein zügiges Vorankommen im Studium gewährleistet ist.
  • Überfüllte Hörsäle, Zugangsbeschränkungen und die prekären Arbeitsverhältnisse von Lehrenden müssen abgeschafft werden.
  • Studienbeihilfen müssen ausgeweitet werden.

„Ohne qualitativ hochwertige universitäre Ausbildungsmöglichkeiten wird nicht nur das Potenzial von tausenden jungen Menschen verschwendet, sondern auch der wirtschaftliche Anschluss verloren“, betont Goach abschließend.

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