Solidarität der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Solidarisierung mit den weltweiten Bildungsprotesten

Die aktuelle Situation im Bildungssektor ist von vielen Missständen geprägt.
Nicht nur wir hier in Jena haben das Problem der Studiengebühren, fehlender
Wohnräume, des Bolognachaos`, fehlender studentischer Mitbestimmung
usw. Deshalb gibt es in über 24 Städten in Deutschland und Österreich, außerdem
in Polen, Frankreich, Großbritannien und den USA, starke Proteste,
politische Aktionswochen und Besetzungen.
Der Studierendenrat der FSU Jena möchte sich mit der internationalen Studierendenbewegung
und ihren Forderungen nach Freiräumen und einem selbstbestimmten
Studium solidarisieren. Christin Penz, Vorstandsmitglied des Studierendenrates,
dazu: „Wir möchten die anderen Hochschulleitungen auffordern,
strafrechtliche Verfahren gegen friedliche ProtestlerInnen, sowie gewaltsame
polizeiliche Räumungen einzustellen.“
In den nächsten Wochen werden die Uni und FH Jena nachziehen und Demonstrationen
(17.11.) und Aktionen (im Rahmen der Bildungsstreikwoche)
im Dezember durchführen.
Außerdem schließen wir uns der Kritik des Leipziger StudentInnenrats zur
Hochschulrektorenkonferenz an, und werden dieser Demonstration beiwohnen.