"Audimax ist überall!"

Innsbrucker Unibrennt-Bewegung protestiert gegen Audimax-Räumung
Presseaussendung 21.12.2009

 Soli Aktion Innsbruck

Die Nachricht über die polizeiliche Räumung des Audimax der Universität Wien heute Montag um 6:45 erreichte innerhalb weniger Minuten auch die Innsbrucker Unibrennt-Bewegung und löste dort Bestürzung und Unverständnis aus. Dass gerade nach der sehr positiven Entwicklung der letzten Wochen, hin zu einvernehmlichen Einigungen zwischen Universitätsleitungen und Studierenden an vielen besetzen Universitäten, ein solcher Schritt gesetzt wird, zeugt nicht gerade von Dialogbereitschaft. Im Vergleich dazu setzte die Universitätsleitung in Innsbruck – auch in Sicherheitsfragen – stets auf Kooperation, was jetzt nach dem Auszug aus dem SoWiMax auch auf eine intensivierte gemeinsame Arbeit hoffen lässt. So ist es unsere Überzeugung, dass Universitätsleitung und Besetzer_innen in dieser Bewegung keine Gegner, sondern – im Kampf für ein vernünftiges Hochschulsystem – ganz klar Verbündete sind.

 Soli Aktion Innsbruck

Begleitend zu einem aktionistischen Theaters in der Rathaus-Galerie („Mandarinenzeit oder das geheime Leben des Andreas Hofer“ – Theater der Aggressionen) stellten die Studierenden in Innsbruck ihren Protest gegen die Räumung in Wien unter das Motto „Audimax ist überall“. Dies soll verdeutlichen, dass die Bewegung weiterhin zusammenhält und auch auf einer Universität ohne besetzen Hörsaal aktiv weiterarbeitet. Unser erklärtes Ziel ist es, 2010 nicht mehr nur auf Universitätsebene, sondern – wie in Deutschland bereits geschehen – auch auf politischer Ebene etwas zu bewegen, um Österreich die Universitäten als wahre Bildungsstätten zurückzugeben.

Arbeitsgruppe Presse und Öffentlichkeitsarbeit des SoWiMax
in Innsbruck
Pressehandy: +43 (0)699 13044869

3 Gedanken zu „"Audimax ist überall!"

  1. Auch ich befasse mich mit dem geheimen Leben des Andreas Hofer Anlässlich des Ausklanges der Tiroler Jubiläumsjahres 1809-2009 zur Schlacht am Bergisel, widme ich meine eigene 50. Jubiläumssendung dem schwergeprüftem Bergvolk. Aber auch die italienischsprachigen Bewohner dieses schönen Landes vergesse ich nicht.
    Damit Sie sicherstellen, dass dieses Kulturprogramm auch weiterhin produziert werden kann, unterstützen Sie meine Sponsoren, die europäische Kommission und einen bekannten Hersteller isotonischer Getränke auf Gerstebasis, und kaufen Sie 16er Blech, so viel wie in Ihren Kühlschrank geht oder vielleicht sogar ein paar Flaschen aus der limitierten Sonderauflage. Damit unterstützen Sie nicht nur den Weltfrieden, meine Sponsoren und mich, nein, es hilft auch enorm beim Verständnis des doch eher schwierigen Textes.
    In diesem Sinne: Proscht Mander isch Zeit fiar oa Bia.

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