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Pressemitteilung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zum Beginn der Bildungsstreikwoche

Vom 30.11.09 bis zum 04.11.09 geht die bundesweite Bildungsstreikwoche in die zweite Runde. Hier ist Raum für Alternativseminare, Projekte und Aktionen, um für die Bildung zu streiken. Der Streik soll die Studierenden nicht daran hindern sich zu bilden, sondern richtet sich gegen das bestehende Bildungssystem.

Ziel der Proteste ist es, auf die Missstände in und an den Ausbildungsstätten aufmerksam zu machen.

Seit heute morgen 8:00 gibt es an der Pädagogische Hochschule Heidelberg ein buntes Angebot an Workshops, Diskussionsforen mit inhaltlicher Arbeit und mit dem „Cafe der Freien Gedanken“. Unserem Programm wird von vielen Professoren, Dozenten und der Prorektorin Frau Sliwka mitgestaltet. Außerdem gibt es Angebote von Studierenden, wie „Grundordnung der PH – Wo ist die Demokratie“ und Gastvorträge, zum Beispiel von Michael Csaszkòczy zum Thema Berufsverbot. Wir freuen uns schon jetzt über den regen Zuspruch, der in den Vollversammlungen und auf den Gängen spürbar ist.

Als in der Vollversammlung von der weltweiten Besetzungswelle von Hörsälen berichtet wurde, erfuhr die Idee, die Aula zu besetzen, große Zustimmung. Die Besetzung richtet sich in keinster Weise gegen das Rektorat oder gegen unsere Hochschule, sondern gegen die politischen Entscheidungsinstanzen auf Landes- und Bundesebene und für unsere Forderungen im Bildungsstreik. Wir fordern alle Statusgruppen und insbesondere das Rektorat dazu auf, sich mit uns zu solidarisieren.

Die Besetzung schafft uns räumlichen Freiraum, um inhaltliche Forderungen auszuarbeiten. Die Aula bietet sich an, um ein Zeichen zu setzen, ohne den Betrieb der Universität merklich zu stören. Für die wenigen Veranstaltungen, die darin stattfinden, gibt es einen Raumverlegungsplan. Damit reiht sich die Pädagogische Hochschule Heidelberg zu den besetzten PHs in Baden-Württemberg ein und solidarisiert sich mit den deutschlandweit und international besetzten Hochschulen.

Die Protestbewegung in Heidelberg ist nicht tot! Der Funke der Besetzung von Hörsaal 14 an der Neuen Universität ist nun auf die Pädagogische Hochschule übergesprungen.

SJÖ, SJD, JUSOS Deutschland und JUSOS Schweiz solidarisieren sich

SJÖ, SJD- Die Falken, JUSOS Deutschland und Schweiz: Reiche Eltern für alle: Vermögen besteuern, Bildung erneuern!

Wien– Im Rahmen eines internationalen Jugendtreffens besuchten die Sozialistische Jugend Österreich (SJÖ), die SJD-Die Falken, die JUSOS Deutschland und die JUSO Schweiz das Audimax der Uni Wien, wo sie ihre Solidarität mit den Studierenden erklärten. Die in Wien losgetretenen Bildungsproteste haben internationale Wellen geschlagen, mittlerweile sind an über 60 Universitäten in Österreich, Deutschland und der Schweiz Hörsäle besetzt. Die Anliegen der Studierenden sind länderübergreifend dieselben: die soziale Öffnung und Ausfinanzierung der Hochschulen, Schluss mit der Ökonomisierung des Bildungssystems und Verbesserung der Studienbedingungen.

„Die soziale Schieflage ist ein gesamteuropäisches Problem. In den letzten Jahrzehnten ist die Schere zwischen arm und reich stark auseinander gegangen. Die Einkommens- und Vermögensverteilung hat sich zu Lasten der Beschäftigten verschoben. Dass freie Bildung für alle mit der Verteilung des gesellschaftlichen Wohlstandes zusammenhängt, haben die Wiener Studierenden bei der ersten Großdemo bereits erkannt: ‚Geld für Bildung statt für Banken und Konzerne’ wurde skandiert. Dem ist nichts hinzuzufügen“ so SJÖ-Vorsitzender Wolfgang Moitzi.

Die Jugendorganisationen fordern eine Umverteilung von oben nach unten, und zwar mit der Einführung von Vermögens- und europaweiten Börsenumsatzsteuern. Dazu die Vorsitzende der JUSOS Deutschland, Franziska Drohsel: „Wir brauchen endlich ein offenes, durchlässiges und gerechtes Bildungssystem, das allen Menschen die gleichen Chancen auf Bildungserfolg bietet. Dafür muss Geld in die Hand genommen werden, das sich der Staat durch die jahrelange Bevorzugung von Vermögenden entgehen ließ. Mit der Einführung von Vermögenssteuern kann der Geldmangel im Bildungssystem behoben werden.“

„Wenn wir von einem europäischen Hochschulraum sprechen, müssen wir auch von europäischer Verteilungsgerechtigkeit sprechen. Heute ist die Chancengerechtigkeit noch immer eine Frage der sozialen Schicht und des Herkunftslandes“ so Cédric Wermuth, Vorsitzender der Juso Schweiz. „Studieren muss unabhängig von Herkunft an allen europäischen Hochschulen ohne Zugangsbeschränkungen möglich sein.“

„Gesellschaftliche Ressourcen müssen umverteilt werden. Es ist Zeit für eine Gesellschaft, die soziale Gerechtigkeit, Mitbestimmung, soziale Sicherheit und Perspektiven garantiert. Dies bedeutet ein Recht auf Ausbildung und ein Bildungssystem ohne Ausgrenzung und Barrieren“, sagt Sven Frye, Bundesvorsitzender der Sozialistischen Jugend Deutschland – die Falken.

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Bildungsgewerkschaften unterstützen europaweite Bildungsproteste

Höchste Zeit für eine Kehrtwende in der Bildungspolitik: Schülerinnen und Schüler, Studierende und Beschäftigte an Schulen und Hochschulen gemeinsam gegen die Bildungskatastrophe

Bildungsgewerkschaften unterstützen die europaweiten Protestaktionen

Es ist etwas faul in Europa. Schulen, Hochschulen und andere Bildungseinrichtungen sind chronisch unterfinanziert. Während über Nacht Milliarden Euro für die Rettung der Banken mobilisiert werden konnten, tun sich die Regierungen schwer, wenn es um die dringend  erforderlichen Zukunftsinvestitionen in die Bildung geht. Junge Menschen werden durch ungleiche Bildungschancen und fehlende Ausbildungs- und Studienplätze ihrer Zukunftschancen beraubt. Kinder
aus bildungsfernen und einkommensarmen Familien sind an den Hochschulen deutlich unterrepräsentiert. Der Bologna-Prozess hat ein besseres Studium und eine leichtere Mobilität versprochen, seine Umsetzung führt in vielen europäischen Staaten zu Verschlechterungen.

Schulen und Hochschulen werden Markt und Wettbewerb ausgesetzt und zu Bildungs-Unternehmen umstrukturiert. Die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen im Bildungsbereich werden mehr und mehr flexibilisiert, befristete Beschäftigungsverhältnisse sind im Vormarsch. Darunter leiden die Qualität der Bildung und die Attraktivität der anspruchsvollen Berufe in Bildung und Wissenschaft.

Damit muss endlich Schluss sein. Es ist höchste Zeit für eine Kehrtwende in der Bildungspolitik, die Bildungsarmut bekämpfen, Chancengleichheit herstellen und gute Bildung für alle gewährleisten muss!

Deshalb fordern Bildungsgewerkschaften in ganz Europa:

* eine deutliche Verbesserung der Finanzierung der Bildungseinrichtungen nicht trotz, sondern wegen der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise: Investitionen in die Bildungseinrichtungen und in die Zukunftschancen junger Menschen sind das beste Konjunkturprogramm;

* Chancengleichheit für alle jungen Menschen – durch eine gute Schule für alle, die die Auslese der Kinder stoppt und ihre individuelle Förderung gewährleistet, durch eine leistungsfähige Ausbildungsförderung für alle Studierenden sowie die Reduzierung aller Bildungsgebühren von der Kita bis zur Uni mit dem Ziel der Abschaffung;

* einen Kurswechsel bei der Umsetzung des Bologna-Prozess, der die soziale Dimension des europäischen Hochschulraums stärkt, die uneingeschränkte Durchlässigkeit beim Übergang vom Bachelor zum Master gewährleistet, die Mobilität von Studierenden und Hochschulbeschäftigten fördert und die Qualität von Lehre und Studium verbessert;

* Innovation durch Partizipation in Schulen, Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen – durch einen Ausbau der Mitbestimmungsrechte von Beschäftigten sowie von Studierenden, Schülerinnen und Schülern;

* eine Verbesserung der Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen der an den Bildungseinrichtungen Beschäftigten – durch mit den Gewerkschaften ausgehandelte, sozial abgesicherte und angemessen vergütete Beschäftigungsverhältnisse.

Die Qualität der Bildung und die Qualität der Arbeit sind zwei Seiten einer Medaille! Es ist höchste Zeit für eine Protestbewegung, in der Studierende, Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Lehrkräften, Pädagoginnen und Pädagogen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und allen anderen im Bildungsbereich Beschäftigten an einem Strang ziehen, um den Forderungen nach einer Kehrtwende in der Bildungspolitik Nachdruck zu verleihen.

Gemeinsam gegen die Krise – für gute Bildung und gute Arbeit!

Solidaritätserklärung der Versammlung der Lehrenden und Studierenden der Romanistik Wien

Die österreichischen Hochschulen sind Entstehungs- und Vermittlungsorte
kultureller Bildung, die in der wissensbasierten Gesellschaft zunehmend an
Bedeutung gewinnen. Eine Hochschulbildung, die internationale Anerkennung
anstrebt, erfordert hohe finanzielle Aufwendungen, ist aber zugleich die beste
und krisensicherste Investition in die Zukunft unseres Landes. Im Rahmen des
Bologna-Prozesses haben wir ein Bachelor- und Mastercurriculum formuliert, das
sich an den Prinzipien der Studierendenmobilität und Berufsrelevanz orientiert.
Vor allem infolge der Unterfinanzierung ist eine zielgemäße Umsetzung dieser
Curricula bisher nicht möglich.Vor diesem Hintergrund und in Solidarität mit den Protesten der Studierenden
und Lehrenden anderer Studienrichtungen, die unter ähnlichen Bedingungen
leiden, fordern wir:
• Ein selbstbestimmtes Studium, das auf Partizipation, Dialog und Kreativität
beruht, und eine selbstbestimmte Forschung, die nicht von
marktwirtschaftlichen Interessen dominiert wird und, in der es Raum für
innovative, forschungsgeleitete Lehre gibt.
• Die Transparenz der universitären Entscheidungs- und
Organisationsstrukturen sowie die gleichberechtigte Mitbestimmung aller
Universitätsangehörigen.
• Die Entprekarisierung der Dienstverhältnisse für Lehrende, AbsolventInnen
und Studierende und das Angebot kontinuierlicher und adäquat bezahlter
Arbeitsverträge.
• Eine ausreichende Finanzierung und Budgettransparenz, die eine zielgerechte
Konzeption und Umsetzung der Studienpläne und angemessene
Rahmenbedingungen ermöglichen.
• Sowohl eine grundsätzliche Diskussion und Reflexion über Folgen und
mögliche Korrekturen des Bologna-Prozesses als auch eine Überarbeitung der
neuen Studienpläne.
• Verstärkte Maßnahmen gegen Diskriminierung aufgrund von Geschlecht,
sexueller Orientierung, Hautfarbe, Alter, Migrationshintergrund,
StaatsbürgerInnenschaft, verschiedenen Sprech- und Lernkulturen etc. an
allen Bildungseinrichtungen.
• Barrierefreies Studieren, Sicherstellung des Behindertengleichstellungsgesetzes.
• Mehr Räumlichkeiten für soziale Interaktion, auch institutsübergreifend.
• Die Konzeption durchschaubarer und leistungsfördernder Anmeldesysteme.
• Freien Bildungszugang.

Statement der Fakultät für Psychologie

Die Fakultät für Psychologie begrüßt und unterstützt die Eröffnung eines breiten bildungspolitischen Diskurses in der Öffentlichkeit, wie von verschiedenen Seiten in den letzten Wochen gefordert.

Im Speziellen hat die Bildungsdebatte auch die Rolle des Schulsystems und dessen Auswirkungen auf die Studiensituation an den Universitäten zu umfassen. Die Fakultät für Psychologie – Lehrende und Studierende – will ihren Beitrag zur Bildungsdiskussion und zur Optimierung von Bildung und Ausbildung leisten.

Für die Fakultätsleitung:

Germain Weber, Dekan

Solidaritätserklärung des Instituts für Afrikawissenschaften der Universität Wien

laut Umlaufbeschluss am 25.11.2009.

Das Institut für Afrikawissenschaften bedankt sich bei den protestierenden Studierenden dafür, dass sie die lang anstehenden Fragen der Finanzierung und Gestaltung der Universität Wien zu einer öffentlichen Debatte gemacht haben.

Wir unterstützen die Studierenden in ihrer Forderung nach einer wirksamen Erhöhung des Budgets für alle österreichischen Universitäten, um eine Ausfinanzierung der Universitäten den internationalen Standards entsprechend zu gewährleisten.

Wir sind für eine Demokratisierung der österreichischen Universitäten, die MitarbeiterInnen  und Studierenden ermöglicht, an der Entwicklung ihrer Studiengänge und Studienbedingungen entscheidend mitzuwirken. Wir unterstützen den Protest der Studierenden gegen die zunehmende Verschulung und gegen die unzumutbaren Studienbedingungen.

Wir unterstützen die Forderung, Lösungen für unzumutbare Arbeitsverhältnisse von LektorInnen und anderer prekarisierter Gruppen zu finden und verlangen eine generelle Lösung des Problems der prekären Arbeitsverhältnisse an den Universitäten, die nicht zu Lasten von Forschung und Lehre geht.

Wir fordern neue Formen der Nachwuchsförderung, lebbare Karrieremodelle sowie angemessene Entlohnung in allen Bereichen.

Wir bekennen uns zum Prinzip der Vielfalt der Lehre sowie der Einheit von Lehre und Forschung.

Solitaritätserklärung der ukrainische Studenten der Gewerkschaft „Priama Dija“

22. November, 2009

Liebe StudentenInnen und AktivistenInnen von UniBrennt !

Wir, die unabhängige Gewerkschaft „Priama Dija“ („Direkte Aktion“) aus Kiew, äußern unsere Solidarität mit Eurem Kampf für ein freies kostenloses Studium. Wir unterstützen völlig Eure Forderungen und wünschen Euch so schnell wie möglich zu siegen.

Am 17. November haben wir während des Internationalen Studententages eine theatralisierte Performance in Kiew durchgeführt. (http://www.syndikalismus.tk/ – auf Deutsch, http://intermedia.org.ua/ru/news/info/87908 Foto) Wir haben gegen das existierende System der Bildung, deren Probleme sich in der Ukraine und in Europa ähneln protestiert. Außerdem wollten wir Solidarität mit allen Universitäten von Europa demonstrieren und zeigen auch den Bedarf an Änderungen in unserem Land.

Genauso wie Ihr streben wir eine öffentliche, nichtkommerzielle und nicht autoritäre Bildung an, welche freie und kritisch denkende Individuen erzieht. Und damit streben wir an, eine neue gerechte Gesellschaft aufzubauen.

Solidarität aus Lateinamerika

Lateinamerika, 19. November 2009

Die untenstehenden unterzeichnenden Organisationen, alle Mitglieder des akademischen lateinamerikanischen Unterfangens, möchten mit diesem Dokument ihre bedingungslose Solidarität und Unterstützung gegenüber den sich gegenwärtig ereignenden sozialen Protesten und Mobilsierungen in Österreich ausdrücken, welche sich mit Entschlossenheit und als Vorbild gegen den Vormarsch des Neoliberalismus und die erneute Ausdehnung der Kolonialität des Wissens in Europa stellen. Dies zeigt, dass sich die Kämpfe für die Dekolonisierung und Emanzipation auf dem ganzen Globus ereignen.

Wir unterstützen nachdrücklich die folgenden Forderungen, welche die StundentInnenbewegung ausdrückt:

1) Bildung mit Qualität statt Ausbildung für kapitalistische Zwecke

2) Freier und universeller Universitätszugang

3) Demokratisierung der Universitäten

4) Komplette Ausfinanzierung der Universitäten durch den Staat

5) Erfüllung des Behindertengleichstellungsgesetzes in allen Universitäten

6) Beendigung der prekären Arbeitsverhältnisse in allen Universitäten

7) Frauenquote von 50% in allen universitären Bereichen

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8) Ende der Diskriminierung von „ausländischen“ StudentInnen in Österreich, also auch von  lateinamerikanischen Studierenden.

KollegInnen in Österreich und in aller Welt, der Kampf für die Errichtung einer Welt ohne Unterdrückte ist der von allen, Kraft und Beständigkeit in eurem Kampf. Wir grüßen euch brüderlich,

Colectivo de Pensamiento Decolonial (Kollektiv Dekoloniales Denken), Bolivien.

Centro Alternativo de Estudios Sociales Interculturales (Alternatives Zentrum der interkulturellen Sozialwissenschaften), Venezuela.

Centro de Estudios Latino/Americanos y del Caribe (Zentrum für lateinamerikanische Studien der Karibik), USA.

Centro de Investigaciones Sociales (Zentrum für Sozialforschung), Perú.

Centro Internacional de Investigaciones Decoloniales (Internationales Zentrum für dekoloniale Forschung), Venezuela.

Fondo Documental Afroandino (Afroandiner Dokumentationsfond), Ecuador.

Grupo de Estudios Sobre Colonialidad (Studiengruppe zur Kolonialität), Argentinien.

Laboratório Social “José Carlos Mariategui” (Soziallabor “José Carlos Mariategui), Brasilien.

Movimiento Juvenil Descolonial (Dekoloniale Jugendbewegung), Kolumbien.

Taller Intercultural (Interkulturelle Werkstatt), Ecuador.

Solidarische Grüße aus Köln und Herzlichen Dank!

DANKE

Liebe MitstreiterInnen in Wien,

wir, die BesetzerInnen der Uni Köln und der FH Köln, sagen „Danke“ für eure solidarischen Grüße.

Eure Aufnahmen von der Demonstration vor der deutschen Botschaft haben wir im Plenum über die Leinwand im besetzten Hörsaal ausgestrahlt. Standing Ovations für eure Anteilnahme an den Räumungen in Deutschland! Euer Engagement macht uns  unheimlich viel Mut und bestärkt uns in unserem weiteren Vorgehen für ein gerechteres Bildungssystem.

Wir freuen uns über die Ausweitungen der Proteste. Diese zeigt uns das Ausmaß der Unzufriedenheit der Betroffenen mit den derzeitigen Verhältnissen. Und deshalb dürfen wir nicht müde werden, uns für unsere Forderungen stark zu machen.

Gemeinsam können wir unsere Ziele erreichen!

Wir wünschen euch Kraft und Durchhaltevermögen und sprechen euch hiermit unsere solidarischen Grüße aus, denn BILDUNG IST EIN MENSCHENRECHT!

Die Kölner Streikenden