Schlagwort-Archive: Uni Wien

Institut für Geschichte solidarisiert sich

Liebe Kollegin, lieber Kollege!

Die Institutsversammlung des Instituts für Geschichte hat am Montag nachstehende Solidaritätserklärung abgegeben:

1. Das Institut für Geschichte bedankt sich bei den protestierenden Studentinnen und Studenten dafür, dass sie die lange anstehenden Fragen der Finanzierung und Gestaltung der Universität Wien zu einer öffentlichen Debatte gemacht haben.

2. Wir erklären uns mit den Forderungen der Studierenden nach staatlicher Ausfinanzierung und Redemokratisierung der österreichischen Universitäten und mit ihrem Protest gegen deren zunehmende Verschulung solidarisch.

3. Wir tragen der aktuellen Situation Rechnung, indem wir die Lehrveranstaltungen und Hörsäle für die Diskussion der Forderungen der Protestbewegung und bildungs- und gesellschaftspolitischer Fragen öffnen.

4. Das Institut für Geschichte und seine Mitglieder diskutieren den Forderungskatalog der Studierenden der HörerInnenversammlung Geschichte vom 28. und 29. Oktober 2009 und tragen die Diskussion auch in die jeweiligen Gremien.

Mit herzlichen Grüßen, Karl Vocelka

Solidaritätserklärung aus Budapest

Solidarisierte Menschen aus Ungarn rufen heute , dem 12.11.2009 in Budapest einerseits zu einer Solidaritätdemo mit den „BesetzerInnen der österreichischen Unis“ und andererseits zur Solidarisierung mit dem „Hausprojekt – Triesterstraße 114“ auf!

the d.e.m.o.n.s.t.r.a.t.i.o.n.  is mainly dedicated to the following:

1) We want to express solidarity with Austrian students that were and/are occupying the universities in Austria in October-November. This action is held within the „Education is NOT for $A£€ – Global Week of Action“ [Nov.9-18th].
http://emancipating-education-for-all.org/

2) We want to express our solidarity with the squatters that were evicted on 12 October in Vienna.
http://www.indymedia.org.uk/en/2009/10/439765.html

Infos : http://indymediacall.blogspot.com/2009/11/d-e-m-o-solidarity-with-austrian.html

Attac-Campusgruppe Leipzig solidarisiert sich

Solidarität mit den BesetzerInnen der Universität Wien

Liebe Protestierende,

durch die Besetzung des Audimax in Wien vor knapp drei Wochen wurde ein Zeichen gesetzt, das zunächst über ganz Österreich und nun auch international ausstrahlt. Mit besonderer Freude verfolgen wir diese Entwicklungen.

Ihr schafft damit den Freiraum, den die Universitäten und Hochschulen durch den neoliberalen und bildungsfeindlichen Umbau der vergangenen Jahre immer weniger zur Verfügung stellen. Ihr weist darauf hin, dass Bildung mehr ist als die immer gezieltere Ausrichtung auf Anforderungen der Arbeitsmärkte. Ihr nehmt die gesamtgesellschaftliche Verantwortung der Studierenden wahr und artikuliert eure Unzufriedenheit, aber auch eure Hoffnungen.

Mit Plena, Diskussionen, AG-Arbeit, Kultur und Volksküchen zeigt ihr, für wen die Universitäten eigentlich da sein sollen: nicht ausschließlich für Interessen der Ökonomie, sondern für alle Menschen – demokratisch und kostenfrei!

Aus Leipzig senden wir euch feuerige Grüße, wünschen weiter viel Erfolg für eure Aktionen und verbleiben solidarisch mit:

Wessen Uni? – Unsere Uni!

Denn Bildung ist keine Ware.

Eure

Attac-Campusgruppe Leipzig

Tocotronic solidarisiert sich!

Liebe ÖsterreicherInnen,

wir, die Gruppe Tocotronic, grüssen euch auf das allerherzlichste und in vollster Solidarität. Zwar haben wir nie (oder höchst selten) eine Uni von innen gesehen,
aber wir wünschen dennoch eine fröhliche Besetzung.

Wir treten, wie ihr, stark für das ungehinderte und kostenlose Recht auf Bildung ein, denn nur weil wir keine Ausbildung haben, machen wir ja den ganzen Scheiss (wie vor knapp 20 Jahren schon die Lassie Singers verkündeten)!

In diesem Sinne: Haltet durch!

Eure

Tocotronic

Unterstützungs-Konvoi in Richtung der protestierenden Studierenden in Österreich

Der Allgemeine Studierendenausschuss der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel organisiert einen Unterstützungs-Konvoi in Richtung der protestierenden Studierenden in Österreich.

Dieser startet am 09. November um 06:00 Uhr morgens, in Gedenken an den Beginn der Außerparlamentarischen Opposition. 1967 noch unter dem Motto „Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren“, dreht es sich 42 Jahre später nicht um einen Konflikt zwischen Studierenden und Lehrenden. Studierende in Österreich und Deutschland fordern, dass die Versprechen nach einer gerechten Bildungspolitik endlich eingelöst werden.

Auf seinem Weg von der nördlichsten, deutschen Volluniversität zum Wiener Audimax wird der Konvoi an mehreren deutschen Hochschulen halt machen und dort Solidarisierungserklärungen, Grußworte und vor allem Carepakete einladen.
Die Carepakete werden alles enthalten, was das BesetzerInnen-Herz begehrt: Kaffee, Schokolade, Toilettenpapier, Gemüse, Zeitschriften und vieles mehr.

Zurzeit sind die Studierendenvertretungen der Uni Flensburg, FH Flensburg, Uni Lübeck, Uni Hamburg, Uni Hannover, Uni Göttingen, Uni Kassel, Uni Marburg, Uni Frankfurt, Uni Heidelberg, Hochschule Darmstadt, Uni Würzburg, FH Nürnberg und LMU München an Bord, weitere haben Interesse bekundet und werden im Laufe des Wochenendes folgen.
Zusätzlich wird die Aktion vom AStA FH Aachen, UStA Uni Karlsruhe, U-AStA Uni Freiburg, U-AStA Uni Konstanz und die FaVeVe der Uni Stuttgart.
In Österreich werden die Universitäten in Salzburg und schließlich Wien angesteuert, um dort die Pakete und Botschaften aus Deutschland zu überreichen.

Mit dem Roadtrip, durch die von Kanzlerin Merkel ausgerufene Bildungsrepublik Deutschland, soll auf die desolaten Zustände an deutschen Hochschulen und den Protest der österreichischen KommilitonInnen aufmerksam machen.
Der Kurs der deutschen und österreichischen Bildungspolitik, ist ein Blindflug, der sich allein dem Primat der Ökonomie unterwirft. Wird dieser einhalten, leiden nicht nur die Studierenden, sondern auch die Lehrenden an den Universitäten: Freie Forschung und Lehre sind nicht möglich, wenn man von autoritären Vorständen gegängelt wird und ewig auf der Jagd nach Drittmittel ist. Aber ohne eine hochqualitative Lehre an ALLEN Hochschulen, sowie Orchideenfächern gibt es keine qualifizierten Nachwuchsforscher.
Unter dieser Fehlentwicklung leidet langfristig jeder in der Gesellschaft – die Hochschulen sind ein notwendiges Korrektiv der Gesellschaft, sowie ein Antrieb für Fortschritt und Lebensstandard.

Dabei müssen Studierende, wie auch Lehrende, an einem Strang ziehen. Deshalb plant die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel dem AStA auch Fahrzeuge für die Fahrt zur Verfügung zu stellen.

Der AStA der Uni Kiel wird während der Fahrt auf seiner Internetseite (http://asta-kiel.derneye.de) über den Verlauf der Fahrt berichten und diese sowohl mit Foto-, wie Videokameras festhalten.

Ansprechpartner:

Dirk Schroller
Referat für Kultur (Organisator „Care for Vienna“
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Westring 385, 24118 Kiel
Mobil: +49 (0) 176 76 790 128
Mail: dschroller@tng.de

Tobias Langguth
AStA Vorstand
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Tel: +49 (0) 431 880 5060
Mobil: +49 (0)170 43 62 360
Mail: uniproton@fizzz.org

René Geßner
AStA Vorstand
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Tel: +0049 (0) 431 880 5060
Mail: renegessner@googlemail.de

Care for Vienna, Unterstützungs-Konvoi zieht Richtung Österreich

Kiel, 8. November 2009

CARE FOR VIENNA

Der Allgemeine Studierendenausschuss der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel organisiert einen Unterstützungs-Konvoi in Richtung der protestierenden Studierenden in Österreich.

Dieser startet am 09. November um 06:00 Uhr morgens, in Gedenken an den Beginn der Außerparlamentarischen Opposition. 1967 noch unter dem Motto „Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren“, dreht es sich 42 Jahre später nicht um einen Konflikt zwischen Studierenden und Lehrenden. Studierende in Österreich und Deutschland fordern, dass die Versprechen nach einer gerechten Bildungspolitik endlich eingelöst werden.

Auf seinem Weg von der nördlichsten, deutschen Volluniversität zum Wiener Audimax wird der Konvoi an mehreren deutschen Hochschulen halt machen und dort Solidarisierungserklärungen, Grußworte und vor allem Carepakete einladen.
Die Carepakete werden alles enthalten, was das BesetzerInnen-Herz begehrt: Kaffee, Schokolade, Toilettenpapier, Gemüse, Zeitschriften und vieles mehr.

Zurzeit sind die Studierendenvertretungen der Uni Flensburg, FH Flensburg, Uni Lübeck, Uni Hamburg, Uni Hannover, Uni Göttingen, Uni Kassel, Uni Marburg, Uni Frankfurt, Uni Heidelberg, Hochschule Darmstadt, Uni Würzburg, FH Nürnberg und LMU München an Bord, weitere haben Interesse bekundet und werden im Laufe des Wochenendes folgen.
Zusätzlich wird die Aktion vom AStA FH Aachen, UStA Uni Karlsruhe, U-AStA Uni Freiburg, U-AStA Uni Konstanz und die FaVeVe der Uni Stuttgart unterstützt.
In Österreich werden die Universitäten in Salzburg und schließlich Wien angesteuert, um dort die Pakete und Botschaften aus Deutschland zu überreichen.

Der Roadtrip durch die von Kanzlerin Merkel ausgerufene Bildungsrepublik Deutschland, soll auf die desolaten Zustände an deutschen Hochschulen und den Protest der österreichischen KommilitonInnen aufmerksam machen.
Der Kurs der deutschen und österreichischen Bildungspolitik, ist ein Blindflug, der sich allein dem Primat der Ökonomie unterwirft. Wird dieser einhalten, leiden nicht nur die Studierenden, sondern auch die Lehrenden an den Universitäten: Freie Forschung und Lehre sind nicht möglich, wenn man von autoritären Vorständen gegängelt wird und ewig auf der Jagd nach Drittmitteln ist. Aber ohne eine hochqualitative Lehre an ALLEN Hochschulen, sowie Orchideenfächern gibt es keine qualifizierten Nachwuchsforscher.
Unter dieser Fehlentwicklung leidet langfristig jedeR in der Gesellschaft – die Hochschulen sind ein notwendiges Korrektiv der Gesellschaft, sowie ein Antrieb für Fortschritt und Lebensstandard.

Dabei müssen Studierende, wie auch Lehrende, an einem Strang ziehen. Deshalb plant die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel dem AStA auch Fahrzeuge für die Fahrt zur Verfügung zu stellen.

Der AStA der Uni Kiel wird während der Fahrt auf seiner Internetseite (http://asta-kiel.derneye.de) über den Verlauf der Fahrt berichten und diese sowohl mit Foto-, wie Videokameras festhalten.

Initiative Aspangbahnhof solidarisiert sich !!!!

Diese Nachricht ereilte uns am 7.11:

Liebe Audimax-Besetzenden,

wir sind eine kleine Initiative die jährlich die Gedenkkundgebung am 9. November für die Opfer des Nationalsozialismus beim ehemaligen Aspangbahnhof im 3. Wiener Gemeindebezirk organisiert.
Wir finden es großartig, dass Ihr den Jahrestag der Geschehnisse vom 9. November 1938, die Progromnacht, zum Anlass nimmt, am Montag auch einen Gedenktag im Audimax zu veranstalten.
Nicht nur deswegen sind wir stolz auf Euch, und möchten Euch unsere Solidarität übermitteln.

Macht weiter so, und behaltet vor allem Eure selbstorganisierten, unabhängigen Strukturen bei. Bleibt wachsam gegenüber jedem Hierarchisierungsversuch, Stellvertreterpolitik, autoritären Strukturen, Rädelsführern und Politkadern- bzw. funktionären. Auch Mehrheitsentscheidungen sind nicht das Gelbe vom Ei, denn auch da bleibt jemand auf der Strecke, nämlich die Minderheit.
Seit kritisch, stellt alles in Frage und zur Diskussion und lasst Euch vorallem nicht unterkriegen.

Solidarische Grüße,
Initiative Aspangbahnhof

Potsdam braucht Verstärkung!

In der Nacht erreichte uns folgender NOTRUF:

Hallo Leute,
Potsdam soll laut BesetzerInnen spaetestens sonntag Abend geraeumt werden. Um 17 Uhr (Sonntag) findet ne Pressekonferenz statt. Es sollten viele Leute tagsüber und abends dort sein. Wenn Leute mit Presseausweisen kommen würden wäre das ebenfalls supergut! Gebt das weiter, bitte!
Gute Nacht!

Also auf dass es noch viele schöne Nächte im neu geschaffenen Potsdamer Freiraum gibt schicken wir euch solidarische Grüße und eine große Schaufel Wiener Glut!
Auch wir in Wien schließen uns dem Aufruf an: Leute nehmt die Beine in die Hand und füllt euren Freiraum mit den Gedanken von morgen!!

HALTET DURCH!!
einen schönen sonntag noch!!

Solidaritätsnote an die Aktivistinnen und Aktivisten der StudentInnenbewegung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Betriebsrat des Vereins Wiener Jugendzentren erklärt sich namens der Belegschaft solidarisch mit den Besetzerinnen und Besetzern des Audimax und der weiteren besetzten Hörsäle vieler weiterer Universitäten in Österreich und unterstützt deren Forderungen und Ziele.

Wir sehen die knappen Ressourcen im Bereich der universitären Bildung und wir erkennen die dahinterstehende gesellschaftliche Dimension.

So sehen wir in den Forderungen der Studierenden nicht nur die Fragestellung danach, wer studieren darf und unter welchen Bedingungen dies möglich ist. Wir sehen die Frage, wie viel am gesellschaftlichen Reichtum für Bildung aufgewendet wird, woher diese Mittel kommen und wie sie insgesamt verteilt werden.

Heute tritt durch die Protestbewegung der Studierenden eine noch viel größere gesellschaftspolitische Frage zutage, die Frage der Verteilungsgerechtigkeit in der gesamten Gesellschaft, die Frage von Arm und Reich.

Wir sehen, dass auf der einen Seite den Aktionären diverser Banken durch den Staat ihre Dividende gesichert wird und Privatbanken vor dem Zusammenbruch gerettet wurden, deren Mindesteinlage eine halbe Million Euro betrug. Wir sehen auf der anderen Seite, dass bereits heute die weitere Demontage der sozialen Sicherung der Massen vorbereitet wird.

Der Wissenschaftsminister bietet 36 Millionen Euro zur Verteilung an den Universitäten an. Gleichzeitig verschenkt der Staat alljährlich 2 Milliarden Euro durch die Senkung der Körperschaftssteuer, verschenkt weitere Milliarden durch die fehlende Besteuerung der 60 Milliarden Euro, die in Privatstiftungen liegen, verzichtet großzügig auf die Einnahmen aus Erbschafts- und Schenkungssteuer.

So ist Bundesminister Hahn zwar nicht der völlig falsche, aber zumindest nicht der einzig legitime Adressat der Proteste. Der Bundesminister für Finanzen, der Bundesminister für soziale Verwaltung, ja selbst der Herr Bundeskanzler müssen genauso auf der Empfängerliste stehen.

Den Kampf um Verteilungsgerechtigkeit können wir nur gemeinsam führen. Wir begrüßen daher ausdrücklich die Unterstützung der Studierenden für die Protestmaßnahmen der Gewerkschaft MTN sowie die Unterstützung der Aktionen der KindergartenpädagogInnen.

In Eurem Kampf sehen wir den Ausdruck des gemeinsamen Zieles der gerechten Verteilung des Reichtums dieser Gesellschaft.

Mit solidarischen Grüßen
Der Betriebsrat des Vereins Wiener Jugendzentren:
Milan Konrad, Ines Lukic, Jimmy Müller, Christian Orou, Susanne Schrott, Yavuz Yildirim,
im Namen der Belegschaft

Betriebsrat
Verein Wiener Jugendzentren
Pragerstraße 20
1210 Wien
Tel: 278 76 45 / 18 od. 34
mobil: 0676 897 060 334
mailto:betriebsrat@jugendzentren.at
www.jugendzentren.at